Deutsche Molkerei beauftragt die Planung einer neuen Abwasserbehandlung mit Biogasanlage

Deutsche Molkerei beauftragt die Planung einer neuen Abwasserbehandlung mit Biogasanlage

Der Primärenergieverbrauch und die Entsorgungskosten der Molkerei werden deutlich gesenkt.

Für eine Molkerei in Süddeutschland, die Frischprodukte, wie Joghurt, und Käse herstellt, soll eine neue Abwasserbehandlungsanlage täglich 1.500 m³ Abwasser auf die erforderlichen Einleitparameter für die Indirekteinleitung reinigen. In einem Anaerobreaktor Biomar AWR wird aus den in der Abwasserbehandlung anfallenden Reststoffen und aus Produktionsabfällen Biogas erzeugt, das in einer Dampfkesselanlage des Betriebs eingesetzt wird. Optional kann das Biogas zukünftig in BHKW’s zur Strom – und Wärmeerzeugung eingesetzt werden.

Im Rahmen der Planung führt EnviroChemie Versuche und Analytik im eigenen Technikum und vor Ort durch, um die exakten Auslegungsparameter und die Behandlungsparameter für den optimierten Anlagenbetrieb zu ermitteln. Möglichst niedrige Betriebskosten bei maximaler Betriebssicherheit sind weitere Anforderungen an die Anlagenlösung.

Die Molkerei verfolgt mehrere Ziele mit dem Anlagenneubau: Zur Standortsicherung will sie nachhaltiger mit Ressourcen umgehen, durch die Biogasgewinnung unabhängiger von Primärenergiequellen werden und die anfallenden Abwassergebühren und Entsorgungskosten senken. Außerdem darf von der neuen Abwasserbehandlung keine Geruchs- oder Lärmbelästigung ausgehen.

Die Anlagenplanung inklusiver der Daten für die immissionsrechtliche Prüfung nach BImSchG soll bis Sommer 2024 abgeschlossen sein.

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