18.07.2018

Neue Anlage zur Abtrennung von Mikroplastik aus Produktionsabwasser

EnviroChemie Druckentspannungsflotation Typ Flomar® HL
EnviroChemie Druckentspannungsflotation Typ Flomar® HL

EnviroChemie hat von einem namhaften internationalen Chemieunternehmen im Mai 2018 den Auftrag erhalten, eine Abwasserreinigungsanlage zur weitgehenden Abtrennung von fein dispersen Plastikpartikeln mit einer hydraulischen Kapazität von bis zu 1000 m³ pro Tag zu planen und zu bauen.

Der Hersteller von Plastikgrundstoffen betreibt in Europa mehrere Werke, teilweise mit eigenen Abwasserreinigungsanlagen. Für einen Standort in Deutschland soll eine komplett neue Abwassereinigungsanlage bis Ende 2019 erstellt werden.

Hierzu wird ein neues Verfahrenskonzept von EnviroChemie eingesetzt, das auf einer Hochleistungsflotation vom Typ Flomar® HL basiert. Das Verfahren wurde durch EnviroChemie im eigenen verfahrenstechnischen Labor entwickelt. Die erzielbare Feststoff-Mikroplastik-Abtrennung von bis zu 99 % hat den Kunden überzeugt. Die abgetrennten Stoffe werden mittels Kammerfilterpresse hoch entwässert und dem Recycling zugeführt, so fallen keinerlei Abfälle an.

Die Abwasserreinigungsanlage wird weitgehend automatisiert und ist für große Schwankungen im Zulauf, beispielsweise bei der Wassermenge oder dem Feststoffgehalt, ausgelegt.

Darüber hinaus wird durch EnviroChemie eine sehr kompakte und auf UV-Ionisierung basierende Abluftanlage zum Einsatz kommen, um eine Geruchsbildung weitgehend zu verhindern.

Das in der neuen Abwasserreinigungsanlage vorbehandelte Abwasser wird anschließend am Standort in einer bereits vorhandenen biologischen Abwasserbehandlungsanlage weiter gereinigt.

Der Kunststoffhersteller investiert gezielt in eine nachhaltige Weiterentwicklung seines Standortes. Er wird seine Umweltbilanz bezüglich Wasserqualität und Abfallvermeidung erheblich verbessern.

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