15.12.2017

Wirtschaftliche Abwasserbehandlung für Spänelager

Behandlung für die emulsionshältigen Abwässer aus Spänelagern
Behandlung für die emulsionshältigen Abwässer aus Spänelagern

Auf Lagerplätzen von Metallspänen aus der spanenden Bearbeitung von Stahlrecycling- und Entsorgungsbetrieben entstehen emulsionshaltige Abwässer, die behandelt werden müssen.

An den Spänen haftet durch den Bearbeitungsprozess Bohröl. Deshalb kommt es bei Niederschlägen zu einer starken Kontamination des Regenwassers. Die dabei entstehende Emulsion ist neben Kohlenwasserstoffen auch mit Schwermetallen, wie Eisen, Zink, Kupfer und Blei, belastet. Ferner enthält sie hohe Anteile absetzbarer und suspendierender Feststoffe, die unter anderem aus Schmutzablagerungen an den großen Spanoberflächen stammen. Die Konzentration der Schadstoffe hängt hauptsächlich von der Menge der gelagerten Späne, der Niederschlagsmenge, sowie der Lagerungsdauer ab.

EnviroChemie hat bereits mehr als 50 Abwasserbehandlungsanlagen für diese Aufgabenstellung gebaut. Zunächst werden in einem vorgeschalteten Abscheider, absetzbare Stoffe und freie Öle abgeschieden. Das entlastet die weitergehende Abwasserbehandlung und ermöglicht einen wirtschaftlichen und sicheren Betrieb. Das vorbehandelte Abwasser gelangt anschließend in ein Stapelbecken zum Vergleichmäßigen und Zwischenspeichern. Eine kompakte Lugan Flotationsanlage, die auf Wunsch in ein Technikmodul installiert werden kann, reinigt die öl- und schwermetallbelasteten Emulsionen chemisch-physikalisch. Wenn die Anlagentechnik in ein Modul installiert wird, reduzieren sich die Baukosten und der Genehmigungsprozess wird vereinfacht.

Der Einsatz von Betriebsmitteln und der Bedienaufwand können durch eine optionale Trübungsmessung und -regelung, die automatisch den Betriebsmitteleinsatz der Abwasserqualität anpasst, optimiert werden. Zusätzlich senken der Einsatz einer vollautomatisch arbeitenden Polymer-Aufbereitungsstation vom Typ Split-O-MatDOS und ein Bandfilter vom Ty Split-O-Mat BAF zur Schlammentwässerung die Betriebskosten.

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