SUEK - Abwasserbehandlung für Grubenwasser aus einer Kohlemine

Die Anlage vom Typ Envochem® zur Behandlung des Grubenwassers aus der Kohlemine ist zweistraßig gebaut, wobei jede Straße eine hydraulische Leistung von 200 m3/h aufweist. Das Grubenwasser aus der Kohleförderung ist mit suspendierten Kohlepartikeln, Schwermetallen und Ölprodukten belastet.

In drei Durchlaufreaktoren werden Koagulation, Hydrophobierung der Kohlepartikel und die Flockung durchgeführt. Die anschließende Abtrennung der ausgeflockten Feststoffe erfolgt mit Flotationsanlagen vom Typ Flomar®. Der abgetrennte Schlamm aus der Flotationsanlage wird mit einer Filterpresse entwässert und anschließend deponiert. Als Schlussreinigung wird das Abwasser über Scheibenfilter gereinigt und nach einer UV-Desinfektion in den Fluss eingeleitet. Ein Teil des gereinigten Abwassers wird wieder als Betriebswasser in der Produktion verwendet.

Der Leistungsumfang von EnviroChemie umfasste die gesamte Planung, die Lieferung der mechanischen und elektrischen Ausrüstung sowie Montage und Inbetriebsetzung.

Die Anlage wurde im September 2013 in Betrieb genommen und erfüllt alle behördlichen Auflagen. Die realisierte Anlagentechnik zeichnet sich vor allem durch eine hohe Betriebssicherheit und eine große Toleranz gegenüber Änderungen in Abwassermenge und Abwasserzusammensetzung aus. SUEK kann nach der Inbetriebnahme der neuen Abwasserbehandlungsanlage mit Schlammbehandlung auf ein dreizehn Hektar großes Gelände verzichten, das bislang als Sediment-Reservoir genutzt wurde.

Anatoly A. Meshkov, technischer Direktor von SUEK-Kuzbass fasst zusammen: "Mit der neuen Abwasserbehandlungsanlage haben wir zwei Aufgaben gelöst. Zum einen wird das Wasser mit der neuen Abwassertechnik in Trinkwasserqualität in den Fluss eingeleitet. Zum anderen kann ein Teil des Wassers in der Mine in den Technologieprozess zurückgegeben werden."

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