30.07.14

Hochleistungsflotation Flomar reinigt Textilabwässer

Von Modesaison zu Modesaison variieren die Farben, aber eines bleibt immer gleich: Praktisch alle Textilien, die auf den Markt kommen, sind gefärbt. Da den Textilien keine Restfarben anhaften dürfen, werden sie nach dem Färbeprozess gespült oder gewaschen. Die Färbeflotten selbst sind am Ende des Herstellprozesses verbraucht und gelangen zusammen mit den Spül- und Waschwässern ins Abwasser.

Eine betriebliche Abwasserbehandlungsanlage zur Entfernung der Restfarben und zur Reduzierung der organischen Fracht ist auch dann notwendig, wenn das Abwasser in eine öffentliche biologische Kläranlage abgeleitet wird.

Ein bekannter, in Rumänien produzierender Textilveredler, hat sich für eine Abwasservorbehandlungsanlage nach dem chemisch-physikalischen Verfahren Flockung und Druckentspannungsflotation entschieden und bei EnviroChemie eine Anlage Flomar® HLF 30 bestellt.

Die Anlage kann bis zu 30 m³ Abwasser pro Stunde behandeln und ist für den 24-Stunden-Dauereinsatz ausgelegt. Das zu behandelnde Abwasser gelangt zuerst über eine ebenfalls von EnviroChemie gelieferte Bogensiebanlage, mit der grobe Schmutz- und Flusenteile entfernt werden, in die eigentliche Behandlungsanlage. Hier werden zuerst über die Flomar® Inline-Dosierstrecke auf das Farbabwasser abgestimmte Flockungs- und Neutralisationsmittel zugegeben. Das ausgeflockte Abwasser gelangt anschließend in die eigentliche Flotationszelle, wo es mit luftgesättigtem unter Druck stehendem Treibwasser versetzt wird. Hier entstehen Mikroblasen, die sich mit den ausgeflockten Farbpartikeln verbinden und an die Oberfläche der Flotationszelle treiben. Der Abscheideprozess wird durch spezielle Abscheideplatten verstärkt. Der auf der Oberfläche der Flotationszelle anfallende Flotatschlamm wird durch eine automatische Räumereinrichtung abgeskimmt und einem Entwässerungsaggregat zur Nachentwässerung zugeführt. Das Wasser wird über eine Endkontrolle klar und farblos dem Kanalnetz zugeführt.

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