Projekte

Kinder sind Zukunft

FAMUSF – Fanfara Música Sem Fronteiras, ein soziales Projekt in Brasilien – wird von EnviroChemie seit zehn Jahren unterstützt

Gottlieb Hupfer, der Vorsitzende der Geschäftsleitung von EnviroChemie, informierte sich 2013, wie jedes Jahr, vor Ort und berichtet von seinen Eindrücken:

Das Sozialprojekt Centro de Pomesao in Santa Fé im Bundesland Paraná, Brasilien, gibt es seit 25 Jahren. Seit zehn Jahren wird es von EnviroChemie unterstützt. Die geförderten Teilprojekte Kinderhaus, Altersheim, Nachhilfeschule und Musikprojekt laufen auch durch den unermüdlichen Einsatz von Cleibson Moreira da Silva, des Geschäftsführers unserer brasilianischen Vertretung Tratamentos Especializados Ltda., hervorragend.

Im Kinderhaus, das den Namen der deutschen Gründungssponsorin Erna Willi trägt, werden aktuell 20 mangelernährte Kleinkinder betreut. Aus dem Erbe der Sponsorin wurde das Haus gerade renoviert und um einen Mehrzweckraum erweitert. Gemeinsam mit meiner Frau und Kirsten Recklies, einer Mitarbeiterin von  EnviroChemie, wurde ich von den Betreuerinnen und den Kindern sehr fröhlich empfangen. Das Kinderhaus macht einen hervorragenden Eindruck. Weil ich Santa Fé am Wochenende besuchte, hatte die „Straßenkinder“-Betreuungsschule natürlich keinen regulären Unterricht, aber die Kinder gestalteten eine schöne Vorführung mit Musik, Tanz und Gesang für uns. In der Betreuungsschule sind insgesamt 110 Kinder eingeschrieben. Es gibt außerdem eine lange Warteliste von Bewerbern. Die Kinder werden hier zusätzlich zur staatlichen Halbtagsschule betreut und damit Mängel der schulischen Grundausbildung behoben, das Sozialverhalten verbessert sowie musikalische und handwerkliche Fähigkeiten gelehrt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die 14- bis 17-jährigen Absolventen finden praktisch alle Beschäftigung in umliegenden Betrieben, Geschäften und Organisationen. 70 Kinder konnten bereits von der Schule in eine Arbeitsstelle vermittelt werden. Die Kinder haben eine wesentlich höhere Chance, in Weiterbildung oder Beschäftigung zu gelangen als Kinder, die nur die halbtägliche, staatliche Schule besuchen. Auf jeden Fall können sie alle richtig lesen und schreiben und haben die für eine weitergehende Ausbildung notwendigen Tugenden geübt.

Kirsten Recklies führte Interviews mit den Leiterinnen der verschiedenen Einrichtungen, um deren Aufgaben vorzustellen: » Interviews Brasilien

Weitere Informationen: EnviroChemie Sozialprojekt FAMUSF.pdf