10.04.17

Flotationsanlagen zur Abwasserbehandlung werden stark nachgefragt

Lugan® Flotationsanlage in einer modular aufgebauten EnviModul-Anlage zur Nachbehandlung von Molkereiabwässern
Lugan® Flotationsanlage in einer modular aufgebauten EnviModul-Anlage zur Nachbehandlung von Molkereiabwässern

Die Envirochemie GmbH, Systemanbieter für industrielle Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung, verzeichnete im Jahr 2016 einen Verkaufsrekord für ihre Flotationsanlagen. In der größten Baureihe, den Flomar®-Anlagen, die für Leistungen bis zu 300 Kubikmeter Abwasser pro Stunde gebaut werden, wurde der Verkauf aus dem Vorjahr noch einmal deutlich überschritten. Flomar®-Anlagen, die mit dem Verfahren der Druckentspannungsflotation arbeiten, werden vor allem in Molkereien, fleisch- und fischverarbeitenden Betrieben, im Bergbau, in der Ölindustrie und als Nachreinigung von Belebungsanlagen eingesetzt.

Bei Anwendungen mit einer Leistung von einem bis 20 Kubikmeter Wasser pro Stunde setzt der Anlagenbauer seine kompakten Flotationsanlagen der Baureihe Lugan® ein. Die Modellpalette überarbeiten die Ingenieure aktuell, um neue Anwendungsbereiche zu erschließen.

Neben den Anlagen zur Druckentspannungsflotation wurden auch Elektroflotationsanlagen der Baureihe E-Flo Dr. Baer erfolgreich in Betrieb gesetzt. Bei dieser Baureihe entsteht an Elektroden, angetrieben durch elektrische Spannung, ein extrem feines Blasenbild für die Flotation. Vorteil des Verfahrens ist die geringere Schlammmenge, die bei der Abwasserbehandlung entsteht. Damit sind die Elektroflotationsanlagen attraktiv für Einsatzbereiche beispielsweise in der Eisen- und Metallverarbeitung. „Flotationsanlagen werden auch in Zukunft ein wichtiger Teil unserer Produktpalette sein“, ergänzt Dr. Volker Oles, Geschäftsführer Anlagenbau der EnviroChemie.

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